Es wird ernst…

Jetzt geht’s los. Richtig los. In den 11 Semestern Studium habe ich oft darüber nachgedacht, wie dieser erste Tag wohl sein würde und heute ist er endlich da.

„Guten Morgen, ich bin Vera Mantowsky, ich bin Vikarin und arbeite bis zu den Weihnachtsferien an Ihrer Schule“. Ich habe mich in den letzten Tagen schon öfter in meiner neuen Rolle vorgestellt und ich muss sagen, es ist ein tolles Gefühl. Endlich nicht mehr Studentin sein, sondern das machen, worauf man so lange hingearbeitet und -gelernt hat.

Die Kinder sind natürlich alle auch ganz neugierig, was ich jetzt genau bin. Lehrerin oder Pfarrerin? Und was ist eigentlich genau eine Pfarrerin? „Ein Pfarrer ist doch das, wenn jemand getauft wird oder so…“, die bringen es mal wieder auf den Punkt. Viel besser als Karl Barths Zeuge des Evangeliums oder Josuttis‘ Führer ins Heilige.

Ich bin so gespannt, was ich in den nächsten Wochen alles von den Kindern lernen kann. Denn das ist jetzt für die nächsten Monate mein Job: Schule. Das wird toll. Auch wenn es ein echt komisches Gefühl war, nach über 5 Jahren nochmal eine Schule zu betreten. Aber es ist wie in Kirchen: Es riecht überall gleich. In der Kirche riecht es nach Kirche, in der Schule riecht es nach Schule. Wie soll man das auch sonst beschreiben?

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